
Zusammengestellt von Bernhard Stiedl (Bitte beachten Sie den Haftungsausschluss)
Viele merken nicht, dass sie durch Stress gesundheitlich beeinträchtigt sind. Folgende Symptome sollten jedoch ernst genommen werden: Niedergeschlagenheit, Müdigkeit, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Ohrensausen, zu viel oder zu wenig Appetit, Aggressivität, ein empfindlicher Magen mit Brechreiz, Sodbrennen, Magenschmerzen, Rücken- und Gelenkschmerzen.
Zu hoher Stress am Arbeitsplatz ist kein individuelles Problem. Es liegt in der Verantwortung des Arbeitgebers, dass der Stress nicht überhand nimmt. Das fordert das Arbeitsschutzgesetz. Zum betrieblichen Gesundheitsschutz gehört die Analyse von Stressfaktoren und die humane Gestaltung von Arbeitsbedingungen.
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Die gesündeste Art Stress zu bewältigen ist, wenn man die Ursachen
beseitigt. Dazu müssen die Umstände sachlich bewertet und angemessene
Lösungsschritte geplant und umgesetzt werden.
Dies sollte schnell passieren. Wird eine stressige Situation lange
ausgehalten kann diese zu Krankheiten führen.
Mögliche Lösungen können sein:
- Änderungen der Arbeitsabläufe vornehmen: Zeitspielräume einkalkulieren, Arbeitsintensität verringern, ständige Arbeitsunterbrechungen beseitigen, für regelmäßige Pausen sorgen, Begrenzung von Überstunden.
- Den Erwerb neuer Kompetenzen durch Weiterbildung, z.B. Zeitmanagement, soziale Fähigkeiten.
- Konflikte aktiv angehen durch Aussprache mit den Beteiligten.
- Die Situation den eigenen Bedürfnissen und Fähigkeiten anpassen. Anforderung von Hilfe oder Unterstützung.
- Die Veränderung der Arbeitsorganisation, z.B. Neuverteilung der Aufgaben, Entscheidungsmöglichkeiten schaffen.
- Die Arbeitsumgebung gesundheitsgerecht gestalten, z.B. durch Maßnahmen zur Lärmminderung, gute Beleuchtungsqualität, gutes Raumklima.
Wenn Sie unter Stress am Arbeitsplatz leiden, können Sie sich an den Betriebsrat, den Betriebsarzt oder an Ihre zuständige Gewerkschaft wenden, die können Ihnen weitere Informationen und Hilfe geben und Beratungsstellen nennen.